Es ist kinderleicht. Wirklich. Strom sparen ist nicht schwer und jedes Kind kann damit beginnen.

Aber warum wird immer wieder das Thema Strom sparen aufgegriffen? In den Medien, auf Blogs und in der Werbung? Eigentlich hört man doch schon gar nicht mehr hin und die Tipps sind doch immer die selben!

Und trotzdem finden wir immer noch, dass das Thema weiterhin Gehör verdient hat.

Warum Strom sparen?

Zum einen kannst du eine Menge Geld sparen. Fast in jedem Haushalt steckt Potential, welches man sich erstmal bewusst machen muss. Und umso mehr Leute in einem Haushalt leben, umso mehr lässt sich einsparen.

Wieso mehr für etwas zahlen als nötig?

Ein Fernseher der in einem leeren Raum läuft. Ein Backofen, der schon verbrand riecht, weil er so lange aufwärmt oder der LapTop, der einfach immer an ist. Du siehst hier nicht dein Geld direkt verschwinden aber die Jahresabrechnung kann einem Tränen in die Augen treiben!

Und zum anderen ist das Sparen von Strom nicht nur für deinen Geldbeutel lukrativ, sondern dein Gewissen kannst du damit auch beruhigen.

Jede unnötig verbrauchte kWh Strom raubt unserer wundervollen Erde wertvolle Ressourcen. Die CO2-Werte steigen und durch den Betrieb von Kohle- und Kernkraftwerken zerstören wir unsere Welt immer weiter, Stück für Stück. Wenn du also nicht mehr Energie verbrauchst, als du tatsächlich benötigst, dann kann jeder von uns einen positiven Beitrag leisten.

Nutzt du zusätzlich echten Ökostrom, dann wird es deinem Gewissen noch besser gehen. Zwar kommt nicht nur Öko aus deiner Steckdose, weil die Energie aus einem Strommeer genommen wird, wo alle Energiequellen einfließen. Sowohl Wind, Wasser und Solar als auch aus Atom- und Kohlekraftwerken. Und trotzdem macht Ökostrom Sinn, denn die Naturanbieter können den Anteil an erneuerbaren Energiequellen ausbauen und Atomkraftwerke können weiter abgestellt werden.

10 kinderleichte Energiespartipps

Aus diesem Grund bekommst du 10 kinderleichte Energiespartipps von uns, die du sofort umsetzen kannst. Manchmal muss man sich die kleinen Dinge im Leben bewusst machen, um großes (egal ob für deinen Geldbeutel oder die Natur) zu bewegen.

1. Der Standby-Knopf

Es ist wirklich der Klassiker. Der Standby-Knopf. Er leuchtet rot und zeigt, dass man das jeweilige Gerät nur per Knopfdruck anschalten braucht. Es ist natürlich viel entspannter, das Gerät nicht erst komplett anstecken zu müssen.

Abhilfe schafft eine simple Steckdosenleiste mit An- und Ausknopf. Hier kannst du nicht nur bequem per Knopfdruck ein Gerät an und aus knippsen, sondern du kannst direkt mehrere Geräte anschließen.

Es muss auch nicht nach jedem Benutzen ausgemacht werden. Aber überleg dir mal die Zeit, wo du zum Beispiel schläfst und auf der Arbeit bist. Das können gerne 16 – 18 Stunden am Tag sein, wo deine Geräte nicht genutzt werden und trotzdem Geld kosten. Ist das nicht unnötig und nur weil man sich zwei Schritte spart, um einen Knopf zu drücken?

2. Die Heizkörper

Im Winter laufen die Heizkörper auf Hochtouren und oft werden sie vergessen, wenn man den Raum verlässt. Bei wärmer werdenden Temperaturen werden die Heizkörper schnell abgestellt. Doch schwankende Temperaturen lassen die Räume schnell abkühlen, sodass mit der Heizung herumgespielt werden muss.

Eine tolle Möglichkeit, um die Raumtemperatur konstant zu halten, ist ein Thermostat. Es kostet dich im Vorfeld ein paar Euro, doch die Ersparnis ist klasse, wenn du die Geräte im vollen Umfang nutzt. Viele Geräte sorgen nicht nur dafür, das die Temperatur gleich bleibt. Sondern sie lassen sich sogar soweit einstellen, dass es Abwesenheitszeiten gibt. Dann fährt die Temperatur automatisch herunter und steigt zum ausgewählten Zeitpunkt wieder an. Toll ist auch die Erkennung von offenen Fenstern.

Die Thermostate sind wirklich sehr bequem. Einmal angeschafft und installiert (mittlerweile auch sehr simpelt ohne bohren o.Ä.) machte es vollautomatisch, was es soll und du kannst ohne Zutun Strom und Heizkosten sparen.

3. Beleuchtung

Licht aus, wenn du nicht im Raum bist. Das ist, was Mutter uns schon seit Kindertagen predigt und trotzdem halten wir uns nicht immer daran. Wir kommen direkt wieder zurück. Doch wie schnell ist daraus eine halbe Stunde geworden? Ich kenne es zu gut und bin wirklich nur zu faul den Knopf auszumachen. Eigentlich echt peinlich, wenn man nicht mal schafft im Vorbeigehen den Lichtschalter zu bedienen.

In intelligenten faulen Haushalten gibt es Lichter und Lampen, die per Bewegungsmelder an und aus gehen. Diese an das Stromnetz anzuschließen ist ein größeres Projekt aber für den nächtlichen Gang zur Toilette gibt es kleine Lichter mit Bewegungsensor für die Steckdose oder mit Batteriebetrieb. Hier muss man erst gar keinen Schaler betätigen und das Licht geht automatisch an und aus.

Selbst der Wechsel der Birnen in deinen Lampen spart Geld. LED und Energiesparlampen sparen bis zu 80 Prozent Energie gegenüber der traditionellen Glühbirne.

4. Elektrogeräte

Alte Geräte geistern immer noch in vielen Haushalten herum. Sie halten die Treue seit Jahrzehnten aber sie sind Stromfresser. Steht die Anschaffung neuer Produkte an, dann lohnt sich ein Blick auf die Energie-Tabelle. Die Hersteller geben sich immer mehr Mühe, die Elektrogeräte so sparsam wie möglich herzustellen.

5. Wasserverbrauch

Das Verwenden eines Sparaufsatzes beim Wasserhahn und Duschkopf bringt einiges an Ersparnis im Geldbeutel. Die Anschaffungskosten sind gering und schnell ausgeglichen. Neben dem Wasser wird hier ebenfalls Strom gespart, denn weniger Warmwasseraufbereitung und -transport bedeutet auch weniger Stromverbrauch.

6. Kochen

Verwende beim Kochen einen Deckel, so kann die Hitze langsamer entweichen und du sparst bis zu 40 Prozent Energie. Am Ende des Koch- oder Backvorgangs kannst du das Gerät abschalten und die Restwärme effektiv nutzen.

Außerdem kannst du kleinere Geräte, die weniger Strom verbrauchen zur Unterstützung verwenden. Mit einem Wasserkocher kannst du Wasser bereits vorkochen und dann im Topf weiter verarbeiten. Den Toaster kannst du anstelle des Backofen verwenden oder die Mikrowelle für schnelle Mahlzeiten.

7. Kühlen

Die gerade zubereitete warme Speise soll schnell abkühlen oder eingefroren werden? Na dann ab in den Kühlschrank, damit es schneller geht?

Vom Prinzip richtig aber dein Kühlschrank muss dann eine Menge an Energie aufwenden, um seine Temperatur halten zu können. Besser ist es, wenn du Zeit hast und nur abgekühlte Lebensmittel in den Kühlschrank kommen.

8. Wäsche waschen

Deine Wäsche ist nur leicht verschmutzt oder Gerüche sollen ausgewaschen werden? Dann ist ein Waschen bei niedrigeren Temperaturen vollkommen ausreichend. Bereits bei 30°C, 40°C oder auch bei 60°C wird die Wäsche sauber und spart Energie. Der Verzicht auf den Vorwaschgang spart ebenfalls Geld.

Das benutzen eines Trockners kann sich ebenfalls sehr auf deinen Geldbeutel auswirken. Ist die Leine frei oder scheint die Sonne, dann nutze der Umwelt und deinem Geldbeutel zu liebe, diese Alternative.

9. Geschirr spülen

Wird das Geschirr mit der Hand abgewaschen, dann sollte es nicht unter laufendem Wasser erfolgen. Eine Schüssel mit lauwarmen Wasser füllen, das Geschirr reinigen und dann nur kurz abspülen. So kann man Wasser und Stromkosten senken.

Kommen Gläser, Töpfe und Co in den Geschirrspüler, dann sollte dieser immer voll sein. Nutzt man ihn nur zur Hälfte, so muss er öfter angemacht werden. Außerdem ist bei leichten Verschmutzungen nicht immer ein Vorprogramm notwendig und viele Geräte haben ein ECO-Programm.

10. Stromanbieter wechseln

Bist du in der Grundversorgung oder regst du dich jedes Jahr über deine hohe Stromrechnung auf? Dann wechsel deinen Anbieter. Es ist wirklich kinderleicht. Zur Unterstützung habe ich in diesem Artikel 12 Tipps für den Wechsel zusammengefasst und hier kannst du passende Anbieter vergleichen.

Haben wir dein Bewusstsein gestärkt?

Die Tipps sind wirklich simpel und für jeden umsetzbar. Nur hapert es meistens an uns selber. Entweder sind wir uns nicht bewusst, welche kleinen Veränderungen eine große Wirkung für unseren Geldbeutel haben oder wir sind viel zu bequem. Aber ist es wirklich zu schwer, den Lichtschalter beim verlassen des Raums auszumachen oder die Elektrogeräte am Abend komplett auszuschalten?

Wenn wir unsere Gewohnheiten nur ein bisschen anpassen, dann ist das bewusstere Leben kein Problem mehr und wir können voll automatisch Energie sparen. Und das tolle, wir tun unsere Erde damit einen Gefallen und sorgen für eine bessere Umwelt für die nächsten Generationen – unseren Kindern.

Lass es dir gut gehen!

Sina & Casey

 

 

 

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1 Kommentar

Worauf du beim Kauf deines Reisewasserkochers achten solltest - · 10. Juli 2016 um 23:48

[…] Die kleine Variante des Wasserkochers bietet sich natürlich nicht nur für die Reise an. Er ist auch sehr praktisch für kleinere bzw. Single-Haushalte. Er spart Platz und durch die geringere Menge der Wasseraufbereitung spart er auch noch Energie. […]

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