Tausende Sparkassen-Kunden in Deutschland betroffen vom Gebühren-Hammer!

Tausende Sparkassen-Kunden in Deutschland betroffen vom Gebühren-Hammer!

Für die Kunden von über 400 Sparkassen in Deutschland, war es bislang üblich das an den Geldautomaten das Bargeld abheben völlig kostenlos war,  jetzt dürfen Sie bei Ihrer EIGENEN Bank dafür Gebühren bezahlen! Danke



 

Serviceleistung Bedeutet: Vorher wurde für das Abheben an „fremden“ Geldautomaten bezahlt, jetzt gilt es auch für den eigenen Geldautomaten.

Laut Finanzportal „biallo.de“, sind die anfallenden Kosten vom jeweiligen Kontomodell abhängig.

Betroffenen Kunden können sich nur für ein anderes Kontomodell bei der Sparkasse entscheiden, in der Regel fallen höhere monatliche Kontogebühren an oder sich eine gebührenfrei bzw. günstigere Bank aussuchen.

Im Herbst hatte Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon noch gesagt: „Wir bieten unseren Kunden in Deutschland das dichteste Netz von Geschäftsstellen, Beratern und Geldautomaten. Dafür muss nicht gesondert bezahlt werden. Abhebungen an unseren Geldautomaten sind für Sparkassenkunden kostenlos – und das wird auch so bleiben.“

Es waren jedoch nur leere Worte und zeigen wiedermal, dass  ein noch vor ein paar Monaten gegebenes Versprechen hat keinen Bestand hat.

Was bedeutet das für mich?

 

Das Finanzportal „biallo.de“ benennt in seinem Bericht konkrete Beispiele:

► Die Sparkasse Erding-Dorfen bietet den folgendes Modell:

Das günstigste Kontomodell:  2x  am Schalter & 4x im Monat kostenlos am Automaten Geld abheben mit der Sparkassen Card anschließend jedesmal 0,29 Cent fällig.

Ähnliches Modell haben die Sparkasse Hanau, Höxter, Leer-Wittmund, Bayreuth, Bad Honnef, Dinkelsbühl, Heidelberg, Burbach-Neunkirchen, Tauberfranken, Vest Recklinghausen, Schaumburg, Rothenburg, Niederbayern Mitte, Passau, Westholstein, die Kreissparkasse Kelheim, Wittgenstein, Kreissparkasse Anhalt-Bitterfeld, Hilchenbach, Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien und Elbe-Elster. Dort jedoch zwischen 2x und 5x Geld abheben. Dann wird eine Gebühren fällig – von bis zu einem Euro pro Vorgang.

► Die Sparkasse Rottal-Inn  gönnt sich 0,50 Euro, aber erlaubt nur zwei kostenlose Abhebungen im Monat.

► 20 Sparkassen haben Gebührenfreiheit bereits abgeschafft und verlangen für jedes mal Geld abheben Gebühren, sofern sich der Kunde für das günstigste Kontomodell entschieden hat. Das sind die

Sparkassen in Grebenstein, Olpe-Drolshagen-Wenden, Mittelfranken-Süd, Kreissparkasse Ahrweiler, Ravensburg, Euskirchen, Muldental, Förde-Sparkasse, Sparkasse Pfullendorf-Messkirch, Bad Sachsa, Rastatt-Gernsbach, Aurich-Norden, Neckartal-Odenwald, Heidenheim, Kreissparkasse Verden, Vorpommern, Dillenburg und Harzsparkasse. Sie stellen ihren Kunden dafür 0,50 Euro in Rechnung.

 „Machen Sie sich bewusst, wie viel Sie für Ihr Konto bezahlen, an Gebühren, Dispo etc. und was Ihnen die Bank für Ihr Geld bietet“

Der Knaller

 

Unabhängig von der Höhe des Sparguthabens auf dem Tagesgeldkonto, verlangt eine Sparkasse, eine monatliche Gebühr. Wer z. B. 1000 Euro anlegt, zahlt dafür 5 Euro/Monat (60 Euro/Jahr). Im Gegenzug liegt der Zins bei mickrigen 0,01 Prozent (10 Cent/Jahr).

Das heißt: Nach einem Jahr bleiben von 1000 Euro nur 940,50 Euro – minus sechs Prozent. Bei dem Einzelfall wird es vermutlich nicht bleiben.

 

 

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Wie kann ich die Bank wechseln?

 

► Erster Schritt: Bei der neuen Bank das Girokonto eröffnen. Entweder persönlich in der Filiale oder online.

► Zweiter Schritt: Wenn das Konto offiziell eröffnet ist (dauert ungefähr eine Woche), neue Kontonummer dem Arbeitgeber mitteilen. Damit der Lohn auch auf das neue Konto überwiesen wird.

► Dritter Schritt: Daueraufträge (z. B. Miete) beim neuen Konto einrichten, beim alten löschen.

► Vierter Schritt: Bei Lastschriftverfahren dem Abbucher neue Kontonummer mitteilen. Tipp: immer am Januar-Kontoauszug orientieren, weil es in dem Monat in der Regel am meisten Abbuchungen gibt.

► Fünfter Schritt: Altes Konto kündigen, schriftlich per E-Mail oder Brief. Einige Banken bieten an, beim Kontowechsel zu helfen (z.B. Daueraufträge ummelden). Nachfragen!

Übrigens: Kündigungsfristen gibt es in der Regel nicht. Experten raten aber, das alte Konto noch drei Monate laufen zu lassen – um Ärger zu verhindern, falls z. B. ein Dauerauftrag bei der Ummeldung übersehen wurde.

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